Die GUSTAV-WERNER-SCHULE ist eine Schule für entwicklungsbehinderte Kinder und Jugendliche des öffentlichen Schulwesens in der Trägerschaft des Landkreises Rottweil.

Der Schulbezirk umfasst im wesentlichen den südlichen Teil des Landkreises Rottweil. Aufgrund topographischer und verwaltungsgeschichtlicher Bedingungen besuchen Schüler außerdem Schulen in Schramberg und - oberschulamtsübergreifend - auch in Horb.

Die Schule ist in einem für den Schulzweck umgebauten Gebäude aus dem Jahre 1917 ( einem Teil des ehemaligen Kreiskrankenhauses Rottweil ) untergebracht. Bei der Umgestaltung waren Kollegium und Schulleitung in Planung und Ausführung eingebunden. Der Umzug aus einem ehemaligen Verwaltungsgebäude, in dem die Schule über 10 Jahre provisorisch untergebracht war, erfolgte im Jahre 1990. 

Eine Klasse der Berufsschulstufe ist seit dem Schuljahr 2003/2004 in einem separaten Gebäude, dem Sonnenhaus, untergebracht.

Es gibt:

11 Klassenzimmer

2 Werkräume

1 Tonraum

1 Rhythmikraum

1 Therapiebecken

1 Snoezelenraum 

 

Die Gestaltung des Schulhofes geht weit über den üblichen Standard hinaus.

Die sächliche Ausstattung der Schule ist ausgezeichnet und entspricht den neueren Anforderungen.

An der Schule werden in diesem Schuljahr  63 Schüler unterrichtet.

4 Grundstufenklassen

4 Hauptstufenklassen 

2 Berufsschulstufenklassen

 

Schulleitung: Sonderschulrektorin Susanne Wagner, Sonderschulkonrektor Gerhard Grießhaber

Sekretariat: Frau Zell

Elternbeiratsvorsitzende: Frau Bärle

Schülersprecherin:  Carina Schmid

 

Das Kollegium besteht aus 22 Lehrkräften

5 Sonderschullehrer/innen  ( incl. Schulleitung/Stellvertretung)

2 Technische Lehrer

15 Fachlehrer/innen

 

Außerdem sind an der Schule folgende Personen beschäftigt:

Sekretärin in Vollzeit

Hausmeister in Vollzeit

2 Betreuungskräfte

2 Zivildienstleistende, 1 Person die ein "Freiwilliges Soziales Jahr" ableistet

Lehramtsanwärter/innen

 

Besondere Profile der einzelnen Stufen

Die Schwerpunkte der Grundstufe liegen im Aufbau und der Förderung altersgemäßer sozialer Beziehungen, der Förderung der Selbstständigkeit, der räumlichen und zeitlichen Orientierung, der Anbahnung und Festigung geeigneter Kommunikationsformen und der Einführung in die Bereiche der Kulturtechniken. Kommunikationsförderung wird durch die kontinuierliche Verwendung von individuell angepassten Gebärden, Bildsymbolen und einfachen elektronischen Hilfsmitteln unterstützt.

Entwicklung und Förderung von Eigenverantwortlichkeit und Selbstständigkeit sind grundlegende Leitgedanken der pädagogischen Arbeit in der Hauptstufe. Freizeitangebote und kulturelle Angebote der Gemeinde, des Kreises wie der Umgebung werden genutzt.

Der Unterricht findet sowohl als Fachunterricht, als auch in projektorientierten Unterrichtseinheiten statt. Er bietet differenzierte Übungsangebote im Bereich der Kulturtechniken.

 Die Berufsschulstufe entspricht der Berufsschule. Hier werden innerhalb einer in unserer Schule entwickelten Konzeption die Schüler im Hinblick auf ihre spätere berufliche Tätigkeit und Lebensgestaltung in verschiedenen Kompetenzbereichen unterrichtet. Die Schwerpunkte sind: Produktion, Dienstleistungen, Hauswirtschaft. Begleitet werden diese Schwerpunkte von Kursunterricht in Selbständiger Lebensführung. Kulturtechniken sind in die einzelnen Arbeitsbereiche inhaltlich integriert. Angebote aus dem sportlichen und musisch bildnerischen Bereich werden von den Schülern mit Begeisterung angenommen. In der Vorbereitung auf die berufliche Zukunft wird versucht, in Berufspraktika ein möglichst realistisches Bild von der Arbeitswelt zu vermitteln. 
Die Grundgedanken und die konzeptionelle Grundidee sind hier als MindMap aufgezeigt.

  

Unterrichtsorganisation und Unterrichtsplanung werden in selbständigen Teams der einzelnen Schulstufen erarbeitet.

Die berufsorientierten Aktivitäten der Schule sind organisatorisch in die LEBENSHILFE und die Behindertenhilfe Schwarzwald Bruderhaus-Diakonie eingebunden. 

Im Vorschulbereich arbeitet die Schule sehr eng mit der Frühberatung und dem Schulkindergarten eines privaten Trägers zusammen.

Von der Gustav-Werner-Schule gehen seit einiger Zeit politische Einflussmaßnahmen aus, um den Namen des Schultyps

 

"Schule für geistigbehinderte Kinder und Jugendliche"

in

"Schule für entwicklungsbehinderte Kinder und Jugendliche"

 

umzubenennen.

(siehe dazu auch Überlegungen zum Begriff ...)

 

Besonders im ästhetisch-bildnerischem Bereich ist die Schule über die Landkreisgrenze hinaus bekannt. Das Projekt “NeckArt“ zeigte im Neckartal in Kooperation mit anderen Rottweiler Schulen die kreativen Ideen, die von der Gustav-Werner-Schule ausgehen.
Neben Ausstellungen im Landratsamt und bei verschiedenen überregionalen Anlässen waren wir mit den Ich-Figuren an unterschiedlichen Rottweiler Standorten "vertreten".

 

Wer besucht unsere Schule ?

Grundlage für jede Feststellung der Sonderschulbedürftigkeit eines Kindes ist immer eine intensive, differenzierte pädagogisch – psychologische Diagnostik.
Damit soll einerseits der Entwicklungsstand des Kindes zum Zeitpunkt der anstehenden Einschulung oder Umschulung erfragt werden, andererseits sollen auch Informationen erhoben werden, die prognostische Aussagen über den weiteren schulischen Werdegang des Kindes erlauben.
Unsere Schüler:
  • Sind langfristig oder auf Dauer auf Hilfe zur Lebensführung angewiesen. Sie bedürfen differenzierter, handlungsorientierter Förderung, die sich am Entwicklungsstand des einzelnen Schülers orientiert.
  • Aufgrund ihrer Beeinträchtigungen findet für ein effektives Lernen Unterricht in Kleingruppen und - wo nötig und möglich - mit Einzelförderung statt.
  • Das Lernumfeld ist personen- und sachbezogen.
    Therapieangebote, z.B. mit logopädischen Schwerpunkten können auch innerhalb des täglichen Unterrichtsgeschehens immer wieder mit eingebaut werden.
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    Organisatorischer Aufbau

    Wir haben in unserer Schule keine "großen Klassen". Die Anzahl der Schüler in einer Klasse liegt in der Regel bei etwa 6 bis 8 Kindern / Jugendlichen, bzw. jungen Erwachsenen. Dadurch ist sowohl eine individuelle Förderung des einzelnen Schülers möglich, als auch das soziale Lernen innerhalb der Klasse als Gruppe gewährleistet.

    Die Schüler werden in Stufenklassen unterrichtet, die nicht allein nach dem Alter, bzw. der Zahl der Schulbesuchsjahre wie es an der Regelschule üblich ist, zusammengesetzt sind. Vielmehr kommen als wichtige Kriterien in der Klassenzusammensetzung auch Überlegungen zum Sozialgefüge der Klasse, zur Integration von Schülern mit erhöhtem Förderbedarf ... zum Tragen.

    Die Schüler besuchen die einzelnen Schulstufen:

    In den einzelnen Stufen besteht die Möglichkeit, den Schulbesuch zu verlängern, wenn dies pädagogisch sinnvoll erscheint.

    So kann für die Schüler auch eine längere Schulbesuchsdauer ermöglicht werden.


    Die Lernziele in den einzelnen Stufen bauen sich im Sinne eines spiraligen Curriculums - sich teilweise wiederholend und erweiternd - aufeinander auf. So können Unterrichtsinhalte im Lauf der Schulzeit innerhalb grober Zielvorgaben jeweils in der inhaltlichen Gestaltung und den schüler- und klassenspezifischen Zielen individuell definiert werden.

     

     

    Wie Sie uns finden können     

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