Das
Sonnenhaus als Teil des Unterrichtskonzepts der
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Mit Beginn dieses Schuljahres bezogen zwei Klassen der
Werkstufe der Gustav-Werner-Schule ihre neuen Unterrichtsräume im "Sonnenhaus",
einem Gebäude etwa 200 Meter vom Hauptgebäude der Schule entfernt.
Dieses Gebäude wird gleichzeitig noch von zwei Firmen für
Computerservice, bzw. technischen Dienstleistungen für das
Kreiskrankenhaus genutzt. Im gleichen Gebäude sind ein Tonwerkraum und
ein Gymnastikraum der Schule eingerichtet. |
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| Sie
ist außerhalb des altbekannten Schulgebäudes, die Schüler müssen sich
mit einem anderen Umfeld, neuen Strukturen, Nachbarn ....
auseinandersetzen. Trotzdem hat sie durch die Nähe den Vorteil, auf schulische Ressourcen und Strukturen bei Bedarf zurückgreifen zu können. |
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| Die
Schüler erleben es als einen für sie wichtigen Schritt, nicht mehr in
der „alten Schule“ zu sein, sondern vergleichbar mit einer Berufsschule den „Schulort“ zu wechseln (Ortswechsel als Symbol für einen neuen Lebensabschnitt, „man kommt schon ein bisschen aus der Schule“) |
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| Reinigungsaufgaben in den Räumen, Toiletten, die „Kehrwoche im Treppenhaus“ und um das Gebäude werden von den Schülern selbst ausgeführt. | ![]() |
| Durch
die Nutzung des Kasinos im Kreiskrankenhaus lernen die Schüler einerseits
für ihre spätere Arbeit mit der Kantinensituation in realer Form
umzugehen; andererseits finden sich wichtige Aspekte zur Persönlichkeitsförderung
( selbst auswählen, eine Entscheidung treffen und dazu stehen, soziale
Kontakte außerhalb des schulischen ’Schonraums’...) |
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| Bei
der Planung und beim Einkauf der
Einrichtung waren die Schüler aktiv beteiligt,
alle
Möbel in den Sonnenhausräumen wurden von ihnen selbst zusammengebaut.
Solche Erfahrungen und die Art wie sich die Schüler selbst in diesem
Umfeld erleben, führten bei allen Schülern zu deutlichen Fortschritten
in ihrer Persönlichkeitsentwicklung. |
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| Durch die Möglichkeit, die Arbeitsfelder Gartenarbeit und Landschaftspflege kennen zu lernen bieten sich den Schülern Einblicke in neue Lern- und Arbeitsfelder und neue Ideen und Interessen für berufliche Tätigkeiten. | ![]() |
| Zusammenfassend lässt
sich aus Äußerungen von Eltern der Schüler, von Lehrern und nicht
zuletzt von den Schülern selbst feststellen, dass diese erweiterte Form
unterrichtlichen Arbeitens in der Werkstufe von allen mit Begeisterung
aufgenommen wird, dass gute Lernerfolge erzielt und dass bedeutende
Fortschritte in der Persönlichkeitsentwicklung von Schülern gemacht
werden konnten. Ohne diese Erfahrungen hätte z.B. ein bestimmter Schüler
nicht diese Fortschritte machen können,
die sich schließlich in dem Ausruf zentrierten: “Ich mach mich selbständig“ und der nun für die Schüler als Motto für ihre Schulzeit hier steht. |
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