Lebenspraktisches Lernen
Ein grundlegendes Unterrichtsprinzip einer Schule für entwicklungsbehinderte Kinder ist das "Lernen durch Handeln". Damit verknüpft ist auch die Notwendigkeit, Lernsituationen zu schaffen, die einerseits die Lebenswirklichkeit der Schüler möglichst widerspiegelt, andererseits auch einen Rahmen bietet, der Schülern in ihren individuellen Lernausgangslagen einen Zugang zu einem Lernfeld schafft.
Das "Lädele"
Ein weites Arbeitsfeld bietet im Themenbereich "Mengen und Größen" der Umgang mit Geld. Im Schuljahr 1995/96 entstand das Unterrichtsprojekt "Lädele". Ziel dieses Projektes war, einen 'Kiosk' aufzubauen, der mit einer festen Öffnungszeit von Schülern betrieben wird und in dem Waren angeboten werden, die als Pausenvesper für Schüler und Lehrer geeignet sind.
Im unterrichtlichen Aufbau konnten
verschiedene Lern- und Zielbereiche berücksichtigt werden, wie z.B.:
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Wir gingen dabei von folgenden Richtlinien aus:
Verschiedene Unterrichtsprojekte bildeten immer wieder Querverbindungen zum "Lädele", so z.B. das Vollwertfrühstücksbuffet.
Im Angebot sind derzeit verschiedene Milchgetränke mit 0,2 Liter zum Preis von 30 Cent, kleine Schokoriegel (Mars, Milky Way...) für je 20 Cent, frische Brezeln für 50 Cent. Das "Lädele" hat jeden Dienstag von 9 - 10 Uhr geöffnet und wird von sehr vielen Schülern und Lehrern besucht.